The dark side of literacy


The Dark Side of Literacy | vol 2, 2017

Vom 18. -20. April 2017 bot das bifeb gemeinsam mit dem lernraum.wien (VHS Wien) die Gelegenheit, aktuelle Fragen der Alphabetisierung, Basisbildung, Sprachkritik, Medienkritik … mit internationalen Expertinnen und Experten zu diskutieren: Die Welt lesen – sich in die Welt schreiben. Die Welt hören – von der Welt gehört werden. Im Rahmen der zweiten „Dark Side of Literacy“ beschäftigten wir uns mit den Themen der  Superdiversität, des hegemonialen Hörens, der Darstellung von Menschen mit Basisbildungsbedarf und der in einigen Kontexten, vor allem im Umfeld der „großen Studien“ aus Deutschland verwendeten Terminologie (funktionale Analphabeten, Mitwisser etc.). Das Programm →  [Programm_DarkSide-Literacy-2] [PDF]

Die Beiträge:

  • 30 years of policy making and still staggering in the dark: an ethnographic insight into the Dutch and Flemish approach to Dutch as L2 across superdiverse educational environments. Massimiliano Spotti:
    → Spotti_Plenary-1 [PDF 1/2] → Spotti_Plenary-2  [PDF 2/2]
  • Das Sprechen und das hegemonial strukturierte Hören. Eine Annäherung an das Thema Partizipation im Bereich Basisbildung mit Migrant_innen. Rubia Salgado:
    →  [Präsentation_Salgado] [PDF]
  • Literacy im Viskurs: Visuelle Inszenierung von Basisbildung im kritisch-analytischen Blick. Eva Flicker →  [Eva Flicker_Vortragsfolien] [PDF]
  • Medien und Literalität in der Kultur- und Sozialanthropologie. (Digitale) Medienpraktiken aus kulturvergleichender Perspektive. Philipp Budka: →  [Externer Link] [PDF]

The Dark Side of Literacy | vol. 1, 2016

Die Dark Side of Literacy will die Gelegenheit geben, neben allen euphorisierenden Perspektiven auf Basisbildung, die durch die „Initiative Erwachsenenbildung“ (zurecht) ausgelöst wurden, die Komplexität des Themas und vor allem die Schattenseiten der gegenwärtigen Diskurse, aus einer internationalen Perspektive sichtbar und diskutierbar zu machen.Alphabetisierung und damit Basisbildung ist gleichzeitig ein Prozess des Empowerment und der Anpassung. Lesen und Schreiben zu können, sich mit IKT und Mathematik im täglichen Leben behaupten zu können ist ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Menschen Sprache und Schrift zu verordnen bedeutet jedoch, sie quasi in den Mainstream der Gesellschaft einzugliedern. Das vorherrschende Dogma der Wissensgesellschaft anerkennt keine „Unwissenden“. (Thomas Fritz, Christian Kloyber)
Veranstalter: Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Referentinnen & Referenten: Uwe Bittlingmayer, Daniela Holzer, Helmut Peissel, Meike Lauggas

Dokumentation (PDF): Dokumentation-Dark_Side_Literacy_2016
Daniela Holzers Beitrag „Einsprüche, Zwischenrufe, Randnotizen“ → zum Nach-Hören auf www.bifeb.at/programm/eb-dokumentationen
Interview mit Daniela Holzer zur Dark Side of Literacy I Freies Radio Salzkammergut, Radio Libre → zum Nach-Hören auf www.bifeb.at/programm/eb-dokumentationen